MFG Dornhan

Flugplatzordnung

1. Anfahrt zum Fluggelände

Zur Vermeidung von Flur- und Straßenschäden darf nur auf öffentlichen Wegen gefahren werden. Die Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h darf nicht überschritten werden.

2. Parken auf dem Fluggelände

Die Fahrzeuge dürfen nur auf den dafür vorgesehenen Parkplätzen abgestellt werden. Der Vorbereitungs- bzw. Abstellraum, der Flugbereich sowie die Start- und Landezone darf grundsätzlich nicht mit Fahrzeugen befahren werden.

3. Eröffnen des Flugbetriebes

Der Flugbetrieb darf erst nach Eintragung eines Flugleiters des MFG - Dornhan e.V. im Flugleiterbuch und dem Anbringen der Frequenztafel erfolgen. Sind zwei oder mehrere Piloten auf dem Fluggelände, darf der momentan amtierende Flugleiter während der Ausübung seines Amtes nicht am Flugbetrieb teilnehmen. Den Anordnungen des Flugleiters ist unbedingt Folge zu leisten. Zuwiderhandlungen können mit Platzverweis bis zum Ausschluß aus dem Verein geahndet werden.

4. Sorgfaltspflicht gegenüber dem Zuschauer

Jedes Vereinsmitglied achtet darauf, daß sich Zuschauer nur in dem für sie vorgesehen Zuschauerraum aufhalten. Im Zuschauerraum dürfen keine Flugsportgeräte oder Komponenten der Flugsportgeräte betrieben werden.

5. Eltern haften für Ihre Kinder

6. Betreiben der Fernsteuerung

Aus Sicherheitsgründen sind nur die in Deutschland zugelassenen Frequenzbänder möglich. Der Pilot trägt sich in das Flugleiterbuch ein. Nach Anbringen der Frequenzmarke der Frequenztafel darf der Sender in Betrieb genommen werden. Nach Beendigung des Flugbetriebs ist die Frequenzmarke an die Frequenztafel zurückzubringen.

7. Abstellplatz der Flugmodelle

Im Vorbereitungs- bzw. Abstellraum für Flugmodelle dürfen sich nur Piloten und deren Helfer aufhalten, die mit dem Aufbau, Abbau oder Inbetriebnahme ihres Flugmodells beschäftigt sind. Kinder und Zuschauer müssen ferngehalten werden.

8. Verhalten bei der Startvorbereitung

Hubschrauber dürfen im Vorbereitungs- bzw. Abstellraum für Flugmodelle angelassen werden und zur Rollbahn getragen werden. Ein Schwebeflug vom Abstellraum zur Rollbahn oder der Rollbahn zum Abstellraum ist nicht erlaubt. Flugzeuge dürfen im Vorbereitungs- bzw. Abstellraum für Flugmodelle angelassen und zur Rollbahn getragen oder geführt werden.

9. Verhalten auf der Landebahn

Auf der Rollbahn muß sich jeder Pilot so verhalten, daß er andere Piloten nicht behindert oder gefährdet. Es ist darauf zu achten, daß die Piloten auf der gleichen Seite des Platzes in einer Gruppe stehen.

10. Verhalten bei Start und Landung

Start und Landung sind in Längsrichtung der Rollbahn durchzuführen. Während des Start- und Landevorgangs muß die Start- und Landezone frei von unbefugten Personen und beweglichen Hindernissen sein. Die Rollbahn ist nach Beendigung des Fluges umgehend zu räumen. Der Motor muß nach der Landung und vor dem Betreten des Vorbereitungs- bzw. Abstellraumes für Flugzeuge abgestellt werden.

11. Verhalten beim Fliegen

Das Fliegen ist nur in der Flugraumzone zulässig. Das Überfliegen des Vorbereitungs- bzw. Abstellraums für Flugzeuge, der Parkplatzzonen und des Zuschauerraums ist verboten. Die Flugmodelle sind im Fluge so zu steuern, daß ein seitlicher Abstand von 30 m zur nördlich am Modellfluggelände vorbeiführenden Kreisstraße 5516 eingehalten wird. Gastflieger sind vom Flugleiter auf Versicherungsschutz und Anmeldung der Fernsteuerung zu kontrollieren.

12. Verhalten gegenüber der Landwirtschaft

Landwirtschaftliche Arbeiten haben immer Vorrang vor dem Modellflugbetrieb. Wird auf den Feldern im Flugraumsektor gearbeitet, ist der Flugbetrieb einzustellen. In keinem Falle darf über landwirtschaftlich tätige Personen und landwirtschaftliche Geräte geflogen werden. Um Flurschäden zu vermeiden und die Angrenzer nicht zu verärgern, wird bei höher stehendem Gras oder Getreide ein Außenlandeverbot durch den Flugleiter ausgesprochen. Notlandungen sind erlaubt.

13. Verhalten bei Veranstaltungen

Werden von der Mitgliederversammlung genehmigte Wettbewerbe oder sonstige Club-Veranstaltungen durchgeführt, gilt für Nichtteilnehmer ein Startverbot.

14. Sauberkeit des Fluggeländes

Jedes Clubmitglied achtet darauf, daß der Platz und die Vereinshütte frei von Abfällen bleibt. Falls Abfall entsteht, ist er vom Verursacher zu entsorgen. Die Vereinshütte muß besenrein und aufgeräumt von den anwesenden Clubmitgliedern verlassen werden.

15. Gastpilot

Modellfluganfänger als Gastpiloten wenden sich zunächst an den Flugleiter.Der Gastpilot bestätigt durch seine Unterschrift im Flugleiterbuch dass er die Flugordnungsvorschriften einschließlich aller Ergänzungen zur Kenntnis genommen hat und mit allen Maßnahmen einverstanden ist.

16. Flugzeiten

Das Betreiben von Flugsportgeräten mit Verbrennungsmotor ist täglich von 9.00 - 12.00 Uhr und 15.00 - 19.00 Uhr zulässig. Alle anderen Flugsportgeräte können von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang betrieben werden. Sonntag vormittags ist das Fliegen mit Verbrennungsmotoren verboten.

17. Betreiben von Verbrennungsmotoren

Flugmodelle, die von Verbrennungsmotoren angetrieben werden, müssen mit den z.Z. auf dem Markt verfügbaren Techniken gedämpft werden. Der gesetzlich vorgeschriebene Schallpegel darf nicht überschritten werden.


18. Wichtige Rufnummern 


Rettungsdienst und Feuerwehr - 112

Notarzt / Rettungswagen  - 19122

Polizei - 110  (Sofort informieren bei Modellflugunfällen mit Personenschäden)

Sonnenschein Rechtsanwälte, Friedensstraße 4, 53604 Bad Honnef -  02224 / 98 92 803

DMFV, Geschäftsstelle Bonn - 0228 / 97 85 00


Erster Vorsitzender Andreas Kotzka - 0172 / 76 28 781


gez.:

Vorstand
MFG - Dornhan e.V.


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